Der Ceylon Tee wird auf Sri Lanka angebaut und ist eine der Teesorten, die weltweit am meisten exportiert wird. Dieser beliebte Schwarztee wird je nach Erntezeit und auch Plantage mit kräftigen Blättern geerntet. Als recht junger Zweig der Insel wurde im 19. Jahrhundert der Ceylon erstmals angebaut, nachdem zuvor eigentlich der Kaffee deutlich im Vordergrund des Landes stand, dieser aber durch ein Abbrennen der Plantagen dem Ceylon Tee den Weg frei machte. Heute wird der Ceylon Tee in drei Regionen angebaut: Dimbula, Nuwara-Eliya und Uva, so dass sich in der geschmacklichen Note je nach Gebiet feine, aber spürbare Unterschiede ergeben. Allen gemeinsam ist es allerdings, dass der Ceylon Tee sehr ergiebig ist.
Auch der Ceylon Tee verfügt über ein unverwechselbares Aroma und somit einen tiefen Charakter. Diese sehr dunkle Teesorte zeigt sich sowohl kraftvoll im Geschmack als auch leicht zitronig, sowie durch ergänzende Aromen als rötlich in der Färbung und mild-würzig im Duft und auf der Zunge. In der Zubereitung sollte man sich auch bei diesem Tee auf offene Blätter konzentrieren, die man mit 11g bis 13gauf einen Liter Wasser rund drei bis fünf Minuten ziehen lassen sollte. Besonders bekömmlich schmeckt diese Teesorte mit Kandiszucker.
Auch der Ceylon Tee gilt als einer der Schwarz Teesorten, die für den Menschen äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit zeigen. So enthält der Ceylon Tee Inhaltsstoffe, die sich auf den Stoffwechsel ebenso auswirken als auch auf das Zentralenervensystem. Ferner kann man bei einem moderaten Genuss des Tees auch die Abwehrkräfte stärken und gezielt gegen Karies eine Prävention betreiben. Ebenso wie der Assam Tee zeigt sich auch der Ceylontee stark gegen Viren und Bakterien, weshalb er sich bei Erkältungen und grippalen Infekten als wirksames natürliches Mittel erweist.
Letzte Aktualisierung am 09.07.2009.